06.08.2013:

Die transdermale Medikamentenapplikation bewährt sich als Verfahren zur Behandlung chronischer und akuter Sehnenveränderungen im klinischen Alltag

In den letzten Jahren wurde die transdermale Medikamentenapplikation an der von Herrn Prof. Peters geleiteten Klinik erprobt. Die hierbei gewonnen postiven Erfahrungen konnten von Herrn Dr. Paus in der täglichen praktischen Anwendung bestätigt werden. Die transdermale Medikamentenapplikation erlaubt die Behandlung von Sehnenerkrankungen durch lokales Einbringen von entzündungshemmenen Medikamenten ohne Hautverletzung. Das Medikament wird an einen Trägerstoff gebunden und über einen Sauerstoffstrahl über die Haut im Beschwerdebereich vernebelt. Hierduch wird das Medikament nachweislich durch die Haut bis in die tiefen Gewebeschichten transportiert. Der Vorteil des Verfahrens ist, neben der guten Wirksamkeit, die schmerzfreie Anwendung. Ferner kann das Verfahren auch bei Patienten mit liegenden Implantaten und mit Gerinnungsstörungen gefahrlos angewendet werden